Sehenswürdigkeiten in Gonzerath
Dienstag, 25. November 2008 um 02:23 Uhr
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Königsbuche  | In unmittelbarer Nähe von Gonzerath, und zwar am Ortsausgang Richtung Bernkastel, befindet sich der Grauwald. Hier steht das Naturdenkmal "Königsbuche", in den 1930er Jahren unter Naturschutz gestellt. Es handelt sich um eine stattliche Rotbuche über 200 Jahre alt, mit einem Stammumfang von über 4 Meter. Bei der Vermessung im Jahre 1938 betrug die Höhe des Baumes 28 Meter. Im Buch "Naturdenkmale" - Neuauflage von 1952 - von dem gebürtigen Veldenzer Peter Josef Busch, wird die Königsbuche als die "stattlichste und forstwirtschaftlich wertvollste Buche des Regierungsbezirkes Trier" bezeichnet. Unser Rundwanderweg "Königsroute", Länge ca. 3 km, der am Dorfplatz beginnt, führt direkt zu diesem sehenswerten Naturdenkmal. Die genaue Wanderwegebeschreibung können Sie auf unserer Internetseite und auf der Infotafel auf dem Dorfplatz nachlesen. Außerdem erhalten Sie in den Gonzerather Geschäften und Gasthäusern einen Flyer, auf dem alle 8 Rundwander- und Rundradwanderwege beschrieben sind. |
Wederather Kreuz  | Östlich von Gonzerath, oberhalb des Friedhofes steht am Wederather Weg das gleichnamige Kreuz. Es gibt keine Quellen, aus denen hervorgeht, wann und von wem dieses Kreuz erstellt wurde. Wahrscheinlich wurde es als Dank oder als Gedenken für ein bestimmtes Ereignis aufgerichtet. Auf jeden Fall ist es ein Wahrzeichen von Gonzerath, und es wird schon seit Jahr und Tag von allen möglichen Leuten gepflegt und in Ordnung gehalten. Diese Aufgabe hat in jüngster Zeit der Heimatverein übernommen. |
Marienkapelle  | Die Marienkapelle im Oberdorf wurde 1990 vom Klausenpilgerverein mit Beteiligung der Dorfbevölkerung errichtet. Die Gonzerather pilgern nachweislich seit über 125 Jahren zur schmerzhaften Muttergottes nach Klausen, und dies war der Anlass auch in unserem Dorf eine Marienkapelle zu errichten. Im Jahre 2005 fand die 125-jährige Jubiläumswallfahrt nach Klausen statt, und zum Abschluss fand nach der kirchlichen Andacht an der Kapelle, ein kleines Zeltfest unter Beteiligung der Pilger aus nah und fern, und der Dorfbevölkerung statt. Die Anwohner der Marienkapelle hegen und pflegen diese Kapelle mit viel Liebe und Engagement. Dafür auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. |
Schackbergkreuz  | Ganz in der Nähe von Gonzerath, oberhalb der Schackberghalle und der Sportanlage, liegt der Schackberg mit dem Schackbergkreuz. Dieses Kreuz wurde am 27.Oktober 1930 vom damaligen Jünglingsverein Gonzerath aufgestellt, und von seinem Präses Pastor Friedgen eingeweiht. Hauptlehrer Alois Steinmetz verfasste hierzu das Gedicht " Das Kreuz auf Schack" Du Kreuz auf Heimat Berges Höh du bist mir so vertraut. So oft ich Dich aufragen seh, mein Aug Dich gläubig schau. Dann ist es mir, als rufest Du: Komm her und lern von mir, ich geb Dir immer selige Ruh, schenk Glück und Frieden Dir. Du Kreuz auf Heimat Berges Höh sollst sein mir Stütz und Stab. Du immer mir zur Seite geh bis daß ich sink ins Grab. Gern blicke ich zum letzten Mal vertrauend auf zu Dir und scheidend zeigt Dein Hoffnungsstrahl den Weg zum Himmel mir. Du Kreuz auf Heimat Berges Höh, Du Stern mit Himmelslicht, Du flüsterst leis in Leid und Weh Mein Christ verzage nicht. Oh Heimat Kreuz, ich bleib Dir treu in Glück, in Not und Leid Du Heimat Kreuz, sei Du stets neu mir Weg zur Seligkeit. Dieses Kreuz diente als Wahrzeichen eines kath. Dorfes. Gleichzeitig war es ein Ersatz für das ehemalige Heiligenhäuschen am Rapperather Weg, welches nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, von dem Maurermeister Andres als Dank für die glückliche Heimkehr aus diesem Krieg erbaut wurde, und nach dem 1. Weltkrieg während der amerikanischen Besatzung verfiel. In den 1980er Jahren wurde das Kreuz von Gonzerather Bürgern renoviert. Zum Schackbergkreuz führt ein Serpentinenweg, der hinter dem Sportplatz beginnt. Von hier oben hat man eine wunderschöne Sicht auf Gonzerath und die Umgebung. |
Graue Lei  | Der Quarzfelsen "Graue Lei" zwischen Heinzerath und Gonzerath gehört zu den imposantesten Naturdenkmälern in der Region und bildet ein Teilstück eines großen Quarzganges, der nördlich von Saarburg beginnt und an der Grauen Lei endet. Er verläuft somit parallel zu den Höhenrücken des Idar- und Haardtwaldes mit einer wechselhaften Mächtigkeit, die im Dhrontal bis 30 m und an der Grauen Lei sogar von 100 m erreicht. Der Aufbau dieses Gesteins aus reiner Kieselsäure (SiO2) bedingt eine relativ große Härte, was es widerstandsfähig gegen Verwitterungseinflüsse macht. Aus diesem Grunde wurden die umgebenden Schieferschichten schneller abgetragen und die Quarzfelsen in der heutigen Ausprägung in die Landschaft modelliert. Die Entstehungsgeschichte reicht über 300 Mio. Jahre zurück (Karbon). |
Kath. Pfarrkirche  | An der Stelle, an der heute die Kath. Pfarrkirche steht, befand sich schon 1374 die Kapelle von Guntzerod. Diese wurde im 30-Jährigen Krieg zerstört, und 1716 neu erbaut. 1836 wurde Gonzerath Pfarrort. Vorher war es jahrhundertelang Filiale von Bischofsdhron. Im Jahre 1880 mußte die Kapelle dem Neubau der jetzigen Kirche weichen. Der Schutzpatron ist schon seit 1669 der Heilige Antonius - aber der mit der Sau - wie die Gonzerather zu sagen pflegen. Friedhelm Reitz schreibt in seinem "Dorfbild Gonzerath" erschienen in der Hott Nr. 3 von 1984: "Der Bau des neuen Gotteshauses hatte die Bewohner viel Arbeit und Mühe gekostet. Bauholz wurde geschlagen und Steine mußten gebrochen werden. Viele freiwilligen Hände regten sich, und dies alles "zur größeren Ehre Gottes." Als nun der Bau 1881 beendet war, konnte man mit Recht stolz auf die neue Kirche sein, lobten doch sogar die Fremden die Schönheit des neuen Gotteshauses. Ich glaube jedoch nicht, daß der Pitt es ernst meinte, als er auf die Feststellung eines Fremden - Was habt Ihr für eine schöne Kirche - erwiderte - Ja, Ja, die schone mir och, die wird goud estamert, mir gehn net viel drin." |
• Kriegerdenkmal  | Das Denkmal befindet sich direkt neben der Pfarrkirche, 1920 wurde der Theaterverein "Fideler Bauer" gegründet. Die heil aus dem ersten Weltkrieg heimgekehrten jungen Männer errichteten ihren gefallenen Kameraden zu Ehren ein Kriegerdenkmal. Das Geld hierfür wurde durch die Aufführung von verschiedenen Theaterstücken eingespielt. Ein großer auch finanzieller Erfolg wurde die Aufführung des Passionsspieles. In der Ortschronik von Gonzerath heißt es: "Aus nah und fern strömten in Scharen Alt und Jung zusammen, um das ergreifende Spiel zu erleben. Der große Saal der Gastwirtschaft Gorges war bei den Aufführungen so überfüllt, daß über die Hälfte der Besucher wieder umkehren mußte, obwohl die Einheimischen aus Rücksicht auf die auswärtigen Besucher ferngeblieben waren." Es wurden insgesamt über 15000 Mark eingespielt. Das Kriegerdenkmal wurde aus Quarzitblöcken errichtet. Der Entwurf stammte von dem Morbacher Bildhauer Bonekoh, erstellt wurde es von dem Stukkateur Kieren, seinem Gehilfen Peter Kieren und Peter Bohr. Die Bernkasteler Zeitung berichtete am 25.August 1920 von der feierlichen Einweihung: Hier einige Passagen des Berichtes: "Am verflossenen Sonntag fand in Gonzerath die Einweihungsfeier des Kriegerdenkmals statt. Trotz des schlechten Wetters war die Feier schön und würdig. Viele Fremde waren aus der Umgebung zusammengeströmt. Nach einer feierlichen Vesper bewegte sich durch das Dorf eine große Prozession, in deren Mitte die Statue der Muttergottes, die jetzt das Denkmal krönt, von den Kriegern getragen wurde. Voraus zogen die drei Veteranen unseres Dorfes mit der Kriegerfahne, und die Krieger. Die Musik spielte Muttergotteslieder. Die Einweihung, die nun folgte wurde eingeleitet durch schöne Vorträge des Kirchenchores, und der Musik, die die Trauer um die Gefallenen und das Vertrauen in die Gottesmutter zum Ausdruck brachten.... Nachmittags um 5 und abends um 9 wurde das fünfaktige Schauspiel: "An der Gnadenstätte der Klothilde - die blinde Pilgerin von Lourdes" im vollbesetzten Saal aufgeführt. Der Andrang war so stark, daß am folgenden Sonntag wieder 2 Vorstellungen nachmittags um 4 und abends um 8 gehalten werden mußten. Mit einer Geschicklichkeit, die man bei Landmädchen kaum suchen sollte, haben die Mädchen mit ihrer Leiterin es verstanden, die Schönheit von Lourdes und die rührende Heilung der Fürstenkinder, den Besuchern vor Augen zu führen. An der tiefen Stille im Saal konnte man konnte man die große Wirkung erkennen." |
Sehenswürdigkeiten der Umgebung • Burgruine Baldenau 


| Burgruine Baldenau ein beliebtes Ausflugsziel MORBACH. Die auf der Gemarkung Hundheim der Gemeinde Morbach befindliche Burgruine Baldenau ist hauptsächlich an Wochenenden zu einem beliebten Ausflugsziel geworden, wenn man die heimischen Besucher aus den umliegenden Orten nicht in diese Personengruppe einbezieht. Vor allem die Feriengäste und Wanderer besuchen die ehemalige Wasserburg des Kurfürsten und Erzbischofs von Trier, Balduin von Luxemburg. Die Renovierung und Restaurierung der einzigen Wasserburg im Hunsrück - einschließlich des Wassergrabens - wurde vor einigen Jahren abgeschlossen. Als Service für die Besucher hängt neben dem Eingang zur Burg eine Informationstafel, die die wichtigsten Daten in deutscher, englischer, französischer und niederländischer Sprache enthält. Hier der Text der kurzen Information: "Die Burgruine Baldenau, landschaftlich sehr schön im Tal der Dhron gelegen, ist vermutlich die einzige Wasserburg im Hunsrück. Sie war ursprünglich von einem zwölf Meter breiten Wassergraben umgeben. Vor der Zerstörung besaß sie drei oder vier Stockwerke mit rechteckigen Fenstern. Die Burg Baldenau wurde um 1320 errichtet (1315 in einem Weistum noch nicht erwähnt). Sie war 1324 bewohnt, als "neben der Burg" ein zweites Haus mit zahlreichen Kammern, Stuben, Ställen und Scheunen errichtet wurde. 1332 wird die Burg als Besitz von Kurtrier durch den deutschen Kaiser Ludwig der Bayer bestätigt. Erbauer der nach ihm benannten Burg war Balduin von Luxemburg, Kurfürst und Erzbischof von Trier. Balduin wurde 1308 im Alter von erst 22 Jahren Kurfürst und Erzbischof. Bis zu seinem Tod im Jahre 1354 gelang es ihm, die Herrschaft von Kurtrier zu festigen und wesentlich auszubauen. Er gilt als einer der bedeutensten Fürsten des späten Mittelalters. Erzbischof Balduin ließ die Burg bauen, um seinen Herrschaftsbereich gegen die Grafschaft Sponheim abzugrenzen. Darüber hinaus diente sie ihm wohl zeitweise als Jagdschloß. Der Plan, eine Stadt neben der Burg zu errichten, wurde nicht realisiert. Ab dem 15. Jahrhundert diente die Burg Baldenau als Mittelpunkt eines kurtrierischen Amtes. Zu diesem Amt gehörten die Orte Bischofsdhron, Kommen, Heinzerath, Merschbach, Morbach, Morscheid, Rapperath, Wederath und Wolzburg. Der Turm der Burg Baldenau hat einen Durchmesser von etwa 10,50 Metern und eine Mauerstärke von 3,50 Metern. Die Höhe des Turmes beträgt insgesamt 25 Meter, sein Eingang liegt in 12 Meter Höhe. Dieser Eingang war über eine Treppe und Galerie von der Nordmauer aus zu erreichen. Erst vor 150 Jahren wurde der erdgeschossige Durchbruch hergestellt. Die erste Zerstörung der Burg erfolgte im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden. In den Jahren 1649 bis 1654 wurde die Burg wiederhergestellt. Die zweite Zerstörung durch die Franzosen 1689 war derart schwerwiegend, daß die Burg nicht mehr bewohnbar war und nach und nach verfiel. Seit 1982 werden Maßnahmen zur Erhaltung, Sicherung und teilweisen Wiederherstellung der Burgruine Baldenau durchgeführt". Weitere Informationen zur Baldenau erhalten Sie vom Verkehrsamt Morbach, Unterer Markt 1, 54497 Morbach, Tel. 06533-71117, Fax 06533-3003, eMail-Adresse:
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, Internet: www.morbach.de |
• Römische Ausgrabungsstätte Belginum 


| Im Kreuzungsbereich von B327 und B 50 liegt unmittelbar an der Hunsrückhöhenstraße ein einzigartiges archäologisches Ensemble: das keltisch-römische Gräberfeld von Wederath "Hochgerichtsheide", die römerzeitliche Siedlung Belginum mit mehreren Tempelbezirken und das frührömische Lager. In dem an historischer Stätte erbauten Museum werden die Ergebnisse jahr-zehntelanger archäologischer Ausgra-bungen präsentiert. Das Leitmotiv der Aus-stellungskonzeption ist die tausend-jährige Geschichte auf der Hochfläche von Belginum. Hauptmotiv für die Ge-staltung der Ausstellung ist die Straße, verbunden mit dem Blick in das wenige Hundert Meter von der Siedlung ent-fernte Gräberfeld. In römischer Zeit führte die Fernstraße Trier-Mainz mitten durch den Vicus und das Gräberfeld. Unter dem Thema "Leben an einer Fernstraße" entdeckt der Besucher, was an und unter der Straße lag. Die Zusammenstellung von Befunden, Funden, Illustrationen, Zitaten und Texten veranschaulicht die Arbeit der Archäologen: das Deuten der Befunde und Funde und das Einordnen in historische Zusammenhänge. Und auch der Betrachter hat aufgrund des Systems von "Finden und deuten" die Möglichkeit, Geschichte zu entdecken und zu kombinieren. Mit der Präsentation ausgewählter Gräber wird "Ein-Blick" in das Leben in keltischer und römischer Zeit gewährt. In kurzen Texten werden Lebensgeschichten einiger Bewohner aus Belginum erzählt und pointiert auf die besondere Fundkonstellation des Grabinventars aufmerksam gemacht. Durch die Ausstellung führt ein Audio-Guide, der Begleiter beim Gang durch das Museum. In Interviews mit verschiedenen Wissenschaftlern wird hier konkret auf die jeweiligen Exponate oder bestimmte Fragestellungen eingegangen. Im Außenbereich findet sich
Öffnungszeiten: März bis Mai: 10.00-17.00 Uhr Juni bis September: 10.00-18.00 Uhr Oktober: 10.00-17.00 Uhr Montags geschlossen Infos unter Archäologiepark BelginumWederath • Keltenstraße 2 • 54497 Morbach Tel: 06533/957630 • Fax: 06533/957632E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
• www.belginum.de |
• Hoxeler Viadukt • Ortelsbruch bei Morbach  | MORBACH. Ein vielfältiges und interessantes Ziel ist der Erholungswald „Ortelsbruch“ südlich der Ortslage Morbach. Das Naherholungsgebiet mit seinen Freizeiteinrichtungen erreicht man, wenn man von Morbach die L 160 Richtung Bruchweiler fährt. In Höhe des zweiten Forsthauses geht es nach rechts in den Wald hinein. Nach ca. 500 m erreichen Sie den Parkplatz des Erholungswaldes. Direkt in Parkplatznähe befinden sich die Grillhütten, die Waldlehrhütte (geschlossene Hütte) und ein sehr schöner Waldkinderspielplatz. Die Beschilderung weist den Weg zu den weiteren Besonderheiten. Dies ist zunächst der Waldsportpfad, der mit zwanzig Stationen für die rechte Fitness sorgt. Sehr informativ ist der Natur- und Waldlehrpfad, bei dem 63 Baum- und Straucharten in der Örtlichkeit zu sehen und auf den dabei stehenden Schautafeln bestens beschrieben sind. Gesundheitsbewußte gehen ganz gerne zum Nixenweiher mit Wassertretbecken und einem Armbeugebecken, was nach Kneipp die Durchblutung anregt. Eine Besonderheit ist dann „Der Weg durch’s Moor“. Bedingt durch die geologischen Gegebenheiten, die Geländeform und die klimatischen Voraussetzungen haben sich im Hunsrück im Laufe der letzten 4.000 Jahre die Hangmoore wie das Ortelsbruch gebildet. Die einzigartigen Biotope bieten hoch spezialisierten Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Die Schutzbedürftigkeit der Hunsrückmoore ergibt sich aus ihrer langen Entwicklungsdauer, den seltenen Standortbedingungen mit ganzjährig hohem Wassereinfluss und der Empfindlichkeit der Lebensgemeinschaften. Im Ortelsbruch hat man die seltene Gelegenheit, über die neuen Stege trockenen Fusses und natturverträglich eines dieser Hangmoore zu erwandern und etwas über diesen besonderen Lebensraum zu erfahren. Auch hier erhält der Betrachter weitere Informationen über angebrachte Schautafeln. |
• Holzmuseum in Morbach 



| „Sich auf den Holzweg begeben ...“Das Hunsrücker Holzmuseum in Morbach – eine faszinierende Welt, ein lohnendes Ziel! „Es riecht. Der würzig-warme Duft nach Holz ist immer da und verfolgt einen auf Schritt und Tritt, kaum dass man die Eingangstüre hinter sich geschlossen hat. Ein angenehmer Begleiter ... Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet in Morbach ein Museum entstanden ist, dass seine Besucher auf den Holzweg führt: 50 Prozent der Gemeindefläche sind Wald, die Holzindustrie war und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Morbach war lange bekannt als Hochburg der Schnitzkunst ... (Kerstin Stiefel). Der Besucher findet ein Museum zum Anfassen, zum Experimentieren, das viele Angebote auch für Familien und Kinder bereithält. Mit „Hanni Holzwurm“, der pädagogischen Leitfigur, kann eine spannende Rallye durchgeführt werden. Zu Beginn unserer Dauerausstellung kann Holz mit allen Sinnen wahrgenommen werden, es folgen die Bereiche „Die Verwandlung des Baumes“, „Leben vom Holz“ und „Leben mit Holz“. Neben der ständigen Ausstellung werden auch etwa jährlich wechselnd Sonder-Themen präsentiert, wie zum Beispiel in 2003 „200 Jahre Schinderhannes“. Unser Holzspielraum wird nicht nur von den kleinen Besuchern ständig „belagert“. Neben den Einzelbesuchern sind auch angemeldete Gruppen herzlich willkommen. Auf Wunsch kann auch eine Führung gebucht werden, die den Besuch im Museum besonders lohnenswert macht. Nach einem ausführlichen Rundgang besteht die Möglichkeit zur Einkehr in unserer kleinen Gaststube. An Wochenenden, an Feiertagen und bei angemeldeten Gruppen hält unsere Küche auch besondere regionale Angebote bereit. In unserem Museums-Lädchen können neben Büchern und Zeitschriften viele Holz-Artikel erworben werden, z.B. kleine Holztiere, Holzkohle vom eigenen Meiler oder selbst hergestellte Birkenreiser-Besen. Hunsrücker HolzmuseumOrtsteil Weiperath Nr. 79, 54497 MorbachTelefon (06533) 959750 Telefax (06533) 959751 e-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: www.weiperath.de www.morbach.de Öffnungszeiten: Das Museum ist im Sommerhalbjahr (1. April bis 31. Oktober) dienstags bis samstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, sonntags und an Feiertagen von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Im Winterhalbjahr (1. November bis 31. März) ist es nur am Wochenende zu den angegebenen Zeiten geöffnet. Im Januar ist das Museum geschlossen. Sonderführungen sind ganzjährig möglich. |
• Telefonmuseum in Morbach 

| Von den Anfängen des Telefons bis ins ISDN-Zeitalter... In 10 verschiedenen Räumen auf zwei Ebenen wird den Besuchern interaktiv die Entwicklung des Fernsprechwesens und der Telegraphie bezogen auf Deutschland präsentiert. Es handelt sich dabei um die umfangreichste Sammlung seiner Art, die 1994 große Anerkennung durch einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde fand. Inzwischen umfasst die Sammlung über 1200 Geräte aus zwei Jahr-hunderten, so etwa auch einen chemischen Telegraphen von 1809. Die frei zugänglichen Apparate präsentieren die Geschichte der elektrischen Kommunikation von den Anfängen bis zur Gegenwart. Sie regen den Besucher zum Anfassen und Begreifen aber auch zum Nachdenken an. Besonderen Wert wird auf die Kombination der jeweiligen Apparate mit den zeitlich zugehörigen Vermittlungseinrichtungen gelegt, an die viele der ausgestellten Exponate funktionsfähig angeschlossen sind. Es darf nach Lust und Laune telefoniert werden. Fernsprecher für besondere Anwendungen, Streckenapparate, Bildtelefone und Siemens-Hell-Faxe runden die Ausstellung ebenso ab wie naturgetreue Post-kutschenmodelle. Eine umfassende Fachbibliothek, die ständig erweitert wird, ergänzt das gute Angebot. Neben dem hohen Informationsgehalt kann in dem interaktiven Telefonmuseum jedes Gerät ausprobiert werden. Alle Geräte sind angeschlossen und in Funktion. Anschaulich sind auch die historischen Fotografien, die den Besucher in die Zeit, in der ein bestimmter Apparat populär war, hineinversetzen. In einem Filmraum kann man nochmals die gesamte Entwicklungsgeschichte der Telekommunikation Revue passieren lassen. Deutsches Telefon-Museum Jugendherbergstraße 25 54497 Morbach Tel: 06533/958626 Öffnungszeiten: Di-Sa: 10.00-18.00 Uhr So./Feiertag: 11.00-18.00 Uhr Nov. bis Mitte Dez. u. im Feb. nur am Wochenende geöffnet. Vom 15. Dez. bis Ende Jan. geschlossen. |
• Schwimmbad Morbach
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 25. November 2008 um 07:07 Uhr
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